Unfall in Köln-Volkhoven: 75-Jähriger bei Frontalzusammenstoß lebensgefährlich verletzt

In Köln-Volkhoven sind am Freitagmorgen zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Ein 75-jähriger Kölner wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt.

Gegen 8.40 Uhr war der Senior in seinem Golf zusammen mit seiner vierjährigen Enkelin auf dem Fühlinger Weg in Richtung Thujaweg unterwegs. Kurz hinter der Einmündung Windröschenweg geriet der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem entgegenkommenden Passat zusammen.

Die Polizei schließt nicht aus, dass der Mann an Steuer zusammengebrochen sein könnte. Das Kind im Wagen und der 42-Jährige am Steuer des Passat wurden leicht verletzt. 

Polizei stellt Gaffer-Handy sicher

Während der Rettungsarbeiten filmte ein 18-Jähriger mit seinem Handy den Notarzteinsatz. Die Polizei stellte sein Smartphone sicher. Der junge Mann muss sich nun in einem Strafverfahren wegen der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen verantworten. (ksta)…Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

Verkehrslärm in Chorweiler: Viele Autofahrer lassen die Umgehungsstraße links liegen

Mit neuen Straßen ist es fast ein wenig wie mit neuen Schuhen: Auch sie müssen eingelaufen beziehungsweise eingefahren werden. In Fühlingen ist bereits Ungeduld zu spüren: Die Umgehungsstrecke wurde im Juni in Betrieb genommen, sie sollte für das Dorf eine spürbare Entlastung bringen. Doch viel sei davon noch nicht zu merken, sagt Anwohner Bernd Stanek. „Die Umgehungsstraße ist ein Flop“, schimpft der 66-Jährige. Nach wie vor seien auf der Neusser Landstraße täglich 4000 Autos unterwegs, vor allem das Lkw-Verbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen werde ignoriert. „Es erfreut sich größter Missachtung.“ Die Beobachtung bestätigt Wolfgang Wieneritsch; im Bürgerverein „Wir Fühlinger“ ist er zuständig für Verkehrsfragen. Nach wie vor wälze sich ein Großteil des Verkehrs durch Fühlingen, sagt er. Und mutmaßt: „Dass die Umgehungsstraße noch nicht so richtig angenommen wird, könnte daran liegen, dass sie von den Navigationssystemen noch nicht erfasst ist, das dauert wohl seine Zeit, bis alle Navis aktualisiert sind.“

Irreführende Beschilderung

Hartmut Sorich, Leiter der Abteilung Verkehrsmanagement beim Amt für Straßen, macht wenig Hoffnung, dass sich die Situation bald verbessern könnte. Er sagt sogar: „Es kann sein, dass es fünf bis zehn Jahre dauert, bis die Umgehungsstraße in allen Navigationssystemen verzeichnet ist und die Autofahrer, auch die einheimischen, ihre Fahrgewohnheiten umgestellt haben.“ Der Mensch sei nun mal ein Gewohnheitstier.

Vor allem unterlägen die modernen Navigationssysteme dem Gesetz der zeitlichen Verzögerung. Daran könne die Stadtverwaltung gar nichts ändern. „Europaweit sind nur zwei Hersteller von Straßennetzkarten auf dem Markt, Tomtom und Here, mit denen haben wir als Behörde ständig Austausch“, berichtet der Verkehrsexperte. „Alle drei Monate senden wir ihnen die aktuellen Änderungen im Straßenverkehrsnetz zu, sie arbeiten das auch sofort in ihre Straßennetzmodelle ein.“ Und verkaufen ihre Daten an die Softwarefirmen, die Navigationssysteme vertreiben.

Seinen Navi aktuell zu halten, das sei jedoch allein Sache des Autofahrers. Eine Aktualisierungssoftware aufzuspielen, koste viel Zeit, weshalb es oft unterbleibe. Eine brandneue Software wiederum sei häufig teuer, werde im Regelfall erst gekauft, wenn ein neues Fahrzeug angeschafft werde. Die Fühlinger sollten sich also mit Geduld wappnen, rät Sorich.

Der Bürgerverein ist mit einem weiteren Umstand nicht recht glücklich: Am neu angelegten Kreisverkehr Mennweg/Blumenbergsweg gibt es nur einen winzigen Hinweis zur Autobahn. Das blaue Piktogramm befindet sich noch dazu auf dem Hinweisschild „Zentrum“. „Viele Autofahrer sind verwirrt. Sie verstehen es so, als sollten sie zur Kölner Innenstadt gelenkt werden“, sagt Wieneritsch. Tatsächlich war diese Beschilderung ursprünglich ein Notbehelf. Erst bei der Eröffnung der neuen Straße fiel auf, dass das Autobahnschild vergessen worden war. Die Stadt ließ das Mini-Emblem nachträglich aufkleben. Mit zweifelhaftem Erfolg. Sorich argumentiert jedoch, die Ausschilderung sei keineswegs irreführend, sondern eindeutig, weil es „nur eine Zielführung zur Autobahn“ gebe. Das Piktogramm reiche daher völlig aus….Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

Kinder aus der Isolation holen – Kindernöte e.V. feierte sein drittes inklusives Sommerfest

Weiler /Volkhoven (cd). Vor zwei Jahren hatte
der Verein Kindernöte e. V. sein inklusives Sommerfest zum
ersten Mal veranstaltet – inzwischen zeigt sich, dass sich das
Konzept der Veranstaltung bewährt.

Interview: „Selbstbewusst, aber nicht selbstverliebt – so sind wir in NRW“

Unser Geburtstagskind ist selbstbewusst, aber nicht selbstverliebt. Eine ehrliche Haut. Tolerant, fleißig und solidarisch. Wir in NRW sind immer offen für Neues. Und wir genießen das Leben. Sei es beim Fußball, beim Karneval, mit Freunden oder Nachbarn. Lebensfreude und Heimatliebe machen unser Nordrhein-Westfalen so sympathisch.

G8/G9-Debatte beenden – individuelle Schulzeit möglich machen

Zu viele Wochenstunden, zu viel Stoff in zu kurzer Zeit, zu viel Stress – mehr als zehn Jahre nach dem Start von G8 in NRW zeigt sich immer deutlicher: Die Verkürzung der Unter- und Mittelstufe um ein Jahr war ein Kardinalfehler der damaligen CDU-FDP-Landesregierung unter Jürgen Rüttgers. Denn gerade im Alter zwischen zehn und 16 Jahren und der schwierigen Phase der Pubertät brauchen junge Menschen mehr Zeit für sich und ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung.

Darum sagen wir: Unter- und Mittelstufe von fünf auf sechs Jahre erweitern und eine flexible Oberstufe zwischen zwei und vier Jahren einführen. So ist je nach Leistungsstand und Interesse ein schneller Schulabschluss möglich – oder aber ein ruhigeres, vertiefendes Lernen. Auch Praktika oder Auslandsaufenthalte können so wieder stressfrei geplant werden.

Schülerinnen und Schüler sollen an allen Gymnasien zu Beginn der Oberstufe eigenständig entscheiden können, welches Modell am besten für sie passt. Vorschläge, die Schuldauer von den Schulen wählen zu lassen, lehnen wir ab. Dies hätte zur Folge, dass sich die Eltern schon während der Grundschulzeit dafür entscheiden müssten, welches Oberstufenmodell für ihre Kinder einmal das richtige sein soll. Das ist viel zu früh, um bei einer so entscheidenden Frage eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Dieses Konzept erleichtert auch die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen und ermöglicht gleichzeitig wieder einen Schulabschluss nach der Mittelstufe an Gymnasien. Im Zuge der Verkürzung der Sekundarstufe I durch die schwarz-gelbe Landesregierung war diese Möglichkeit nämlich entfallen. Absurde Nebenwirkung: Ein späterer Schulabbruch konnte leicht dazu führen, dass junge Leute plötzlich ganz ohne Schulabschluss dastanden.

Die KölnSPD wird zum Landesparteitag am 24. September 2016 einen Antrag zum Umbau von G8 einbringen. Bereits 2014 hatte die KölnSPD ein Positionspapier mit 7-Punkte-Plan zur Diskussion um G8 vorgelegt. Darauf aufbauend streben wir jetzt eine Debatte auf dem Landesparteitag und darüber hinaus an.

Im Einsatz für Kinder – Pflegeeltern vom Pflegekinderdienst geehrt

Fühlingen (hub). Zum Pflegeelternfest als
Dank für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Bereitschaft,
ein Kind aufzunehmen, wurden Eltern vom Pflegekinderdienst ins
Bootshaus in der Erholungs- und Sportanlage Fühlinger See
eingeladen.

Projekt HOPE holt den Kurt-Uhlenbruch-Pokal der KölnSPD

Fünf Hobbymannschaften traten auf der Bezirkssportanlage Rodenkirchen zum Wettbewerb um den Pokal an, den die KölnSPD im Gedenken an ihren langjährigen Vorsitzenden Kurt Uhlenbruch (1946 – 2008) gestiftet hat. Wie bereits 2015 spielten zwei Teams aus Neu-Kölnern mit: Im Projekt HOPE und im FC Mado United spielen junge Geflüchtete aus verschiedenen Ländern, die nun in Köln leben und mit engagierten Betreuern intensives Fußballtraining absolvieren. Außerdem auf dem Platz das Team des Titelverteidigers Ganz Offene Tür Elsaßstraße, die Mannschaft des Städtepartnerschaftsvereins Köln-Istanbul e.V. und das Team PL.NRW United.

Nach fairen Spielen übergaben Gabriele Hammelrath MdL, stellvertr. Vorsitzende der KölnSPD, und Ingrid Hack MdL den Pokal an das Team HOPE um Ben Messner. „Bei unserem Turnier gilt: Dabei sein ist wirklich das Wichtigste, und wir freuen uns, dass alle Teams fair und engagiert gekämpft haben“, so die beiden Abgeordneten. Fußball biete gute Möglichkeiten, um sich zu begegnen und gemeinsam Spaß zu haben, auch wenn letztlich einer gewinnt.

Am Rande des Turniers kamen bei Getränken und Würstchen, Kaffee und Kuchen viele Gäste zum Start aus der Sommerpause zusammen: Martin Dörmann MdB, Mike Homann, SPD-Bezirksbürgermeister, Rafael Struwe, SPD-Ratsmitglied, die Mitglieder der BV Julia von Dewitz, Dr. Jörg Klusemann und Elisabeth Sandow.

Danke sagen wir allen, die das Turnier möglich gemacht haben: Turnierleiter, Schiris, Helferinnen und Helfern aus den Ortsvereinen, von Jusos und Schwusos und nicht zuletzt den St. Sebastianus-Schützen Godorf für ihre tolle Unterstützung bei der Logistik.

Die weiteren Platzierungen samt Ansprechpartner:

2. GOT Elsaßstraße      Tanja Anlauf

3. FC Mado United       Frank Straßburger

4. Köln-Istanbul e.V.   Özgür Yasar

5. PL.NRW United        Rouven Gottschalk

Mehr über HOPE      http://www.rheinflanke.de/fluechtlingsarbeit/h-o-p-e/

Die Siegermannschaft HOPE 1