Einbruch in Chorweiler Bezirksrathaus: Kölner Polizei fasst zwei mutmaßliche Täter

Nach einem entscheidenden Zeugenhinweis hat die Kölner Polizei am Sonntagnachmittag zwei Männer (35 ,49) im Stadtteil Chorweiler festgenommen. Sie sollen im August und September zwei Einbrüche in das Chorweiler Bezirsrathaus begangen haben.

Gegen 15.45 Uhr durchsuchten Polizisten die Wohnungen der Einbrecher. Dort fanden sie diverses Diebesgut wie Tastaturen, Festplatten und eine HiFi-Anlage, welches den beiden Einbrüchen in das Rathaus zugeordnet werden konnten.

Hochwertiges Diebesgut

Bei dem 35-Jährigen entdeckten die Beamten zudem hochwertige Werkzeuge und ein Trekkingfahrrad. Das Fahrrad konnte einem Diebstahl am 16. Mai in Weidenpesch zugeordnet werden.

In der Wohnung des 49-Jährigen fanden die Polizisten mehrere Mobiltelefone sowie eine gestohlene Krankenkassenkarte und eine Debit-Karte. Ob es sich bei den Mobiltelefonen ebenfalls Diebesgut handelt, gilt es nun zu ermitteln.

Bei ihren Einbrüchen brachen die beiden Männer 27 Büroräume auf und durchwühlten diese.

Beide wurden am Montag dem Haftrichter vorgeführt und befinden sich nun in Untersuchungshaft. (hel)…Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

Gute Schule. Beste Bildung

Der Landesparteitag der NRWSPD hat nahezu einstimmig seine Leitlinien für die zukünftigen Aufgaben der Bildungspolitik in img_8580NRW beschlossen. KölnSPD Chef Jochen Ott (Foto) hatte als Vorsitzender der Antragskommission die Anträge vorgestellt und maßgeblichen Anteil an der Vorbereitung des Papiers. Dem vorausgegangen waren viele Anträge aus den Gliederungen der NRWSPD. In der SPD wird diskutiert und um die besten Lösungen und Inhalte gerungen.

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Bürgerbüro in Köln-Worringen: Ein Besucher in drei Monaten

Kommt einmal im Vierteljahr ein Mann in einen Laden. . . Oder war es eine Frau? Darüber gibt die Statistik, die die Stadtentwässerungsbetriebe (Steb) jetzt veröffentlichten, keine Auskunft.

In der Auflistung der Besucherzahlen heißt es, „1 Personen“ – das Singular sieht die Software offenbar nicht vor – habe im ersten Quartal 2016, von Januar bis März, das Informationsbüro der Steb in Worringen aufgesucht. Weil das Büro nur an zwei Tagen in der Woche geöffnet hat, muss es entweder ein Dienstag oder ein Freitag gewesen sein.

Vielleicht war es ein regnerischer Nachmittag. „1 Personen“ betritt also das Ladenlokal an der Ecke Hackhauser Weg/St.-Tönnis-Straße, klappt den Schirm zu, sieht sich suchend um.

An den Wänden hängen Infotafeln, auf dem Tisch stehen rote Aktenordner. Am Schreibtisch sitzt ein Sachbearbeiter, starrt auf den Bildschirm. Das „Guten Tag“ lässt ihn zusammenzucken, hat er doch mit Kundschaft nicht gerechnet, seit Wochen war niemand da.

„An diese eine Person in drei Monaten kann ich mich nicht erinnern“

„Kann ich Informationen zum geplanten Retentionsraum Worringer Bruch erhalten?“ Hat „1 Personen“ vielleicht diese Frage gestellt? Genau um dieser Frage willen haben die Steb das Büro im April 2015 eröffnet. Vielleicht war es aber auch nur die Frage: „Verzeihung, gibt es hier Anwohnerparken?“ Oder: „Wie komme ich zum Friedhof?“ Welches Motiv „1 Personen“ veranlasste, über die Schwelle zu treten, darüber schweigt die Statistik.

Vielleicht weiß Rüdiger Künnemann, der Pressesprecher der Steb, mehr? „Leider nicht“, erklärt er. „Es wird zwar eine Liste geführt über die Zahl der Besucher und ihre Anliegen, aber das ist nur ein grobes Raster.“

Marlene Willkomm, promovierte Biologin, gehört zu den fünf Sachbearbeitern bei der Steb, die im Wechsel in Worringen Dienst schieben. Mit dem Zentralrechner verbunden, gehen sie der Arbeit nach, die sie sonst auch verrichten. „An diese eine Person in drei Monaten kann ich mich nicht erinnern, sie war wohl da, als ein Kollege hier saß“, sagt Willkomm.

„1 Personen“ bleibt gesichtslos. Dieter Brandau dagegen hat ein Gesicht, ein markantes dazu, Schnauzbart, listiges Grinsen in den Augenwinkeln. „Ich gebe zu, die mündliche Anfrage habe ich gestellt, um die Stadt ein bisschen zu ärgern“, sagt er. Für die SPD sitzt er in der Bezirksvertretung Chorweiler. Im Mai bat er darum, Näheres zur Akzeptanz des Steb-Büros zu erfahren. Wie viele Besucher pro Monat kämen, wollte er wissen.

Die Steb sind eine städtische Tochtergesellschaft. Die mündliche Anfrage eines Bezirksvertreters muss beantwortet werden. Brav gab das Unternehmen die Zahlen bekannt.

Die Nachfrage sei niedriger als erwartet, heißt es in dem Papier. Und sie verläuft offensichtlich wie Ebbe und Flut. Im Quartal nach der Eröffnung kamen 57 Personen, später 29, dann 15. Tiefpunkt war das erste Quartal 2016 mit „1 Personen“. Im Juni ging es wieder nach oben, 70 Personen wurden gezählt.

Der Verursacher des Andrangs ist schnell ermittelt: der Worringer Bürgerverein. „Wir haben diesen Run erzeugt“, erklärt der Vorsitzende Kaspar Dick, „haben Flugblätter verteilt, dass das Planfeststellungsverfahren für den Retentionsraum bald endet, daraufhin sind viele Einwohner aufgewacht.“

„Büro so überflüssig wie ein Kropf“

Dass die Steb Präsenz zeigen, halte er für eine gute Sache. Dieter Brandau, der in Langel wohnt, sieht es anders: „Meiner Meinung nach ist das Büro so überflüssig wie ein Kropf. Immer, wenn ich daran vorbeikomme, ist das Ding so gut wie tot.“

Es verursache unnötige Kosten, sei lediglich „ein Placebo für die Bevölkerung“, um die Angst vor dem Retentionsraum zu nehmen. Er frage sich, wie lange es noch betrieben werde. „Soll dort auch eine Baubegleitung erfolgen?“

Das sei noch nicht entschieden, aber vorstellbar, erklärt Pressesprecher Künnemann. „Ich finde es gut, wenn wir zum Bürger gehen, Schwellenängste abbauen, Transparenz herstellen.“ Die Ladenmiete übernehme das Land NRW. „Es ist eine sehr preiswerte Lösung.“

Dass oft wochenlang kein Ratsuchender erscheint, hält er für normal: „Solche Schwankungen sind natürlich, wir sammeln noch Erfahrungen, es ist der einzige Infopoint der Steb in Köln, bisher haben wir für die Bürger nur Abendveranstaltungen durchgeführt.“ Die Idee stamme aus dem süddeutschen Raum, solche Büros hätten sich dort bewährt.

Marlene Willkomm berichtet, es gebe in der Tat große Ängste vor dem Retentionsraum: „Die Leute befürchten zum Beispiel, dass das Grundhochwasser beträchtlich ansteigt und lange danach nicht absinkt, sie haben auch Angst, dass gleichzeitig ein Chemieunfall passieren könnte.“

Für Unruhe sorge auch, dass mehrere Anlieger auf Wunsch der Landesregierung umgesiedelt werden sollen, weil ihr Anwesen im Retentionsraum liegt und bei Hochwasser überflutet würde. Sie schätze den Arbeitsplatz in Worringen, sagt Willkomm: „Ich genieße die Ruhe hier, das einzige, was mich stört, ist der Autolärm, deshalb lasse ich meistens die Tür zu.“…Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

Landesparteitag der NRWSPD: NRW bleibt neu.

Bochum. Derzeit wird viel erzählt, dass es bei Politik nur noch um Emotionen ginge und nicht um Inhalte und Fakten. Die SPD in Nordrhein-Westfalen findet das fahrlässig. Denn wer Debatten nur noch in Schwarz und Weiß unterteilt, akzeptiert keine Argumente und schürt damit gesellschaftliche Konflikte. Beim Landesparteitag der NRWSPD am 24.09.2016 in Bochum standen deshalb die Inhalte im Mittelpunkt.

„Es sind zu viele, die immer nur dagegen sind und an Lösungen kein Interesse haben. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokaten wissen, wohin das führen kann. Deshalb werden wir gerade jetzt gebraucht“, so Landesvorsitzende Hannelore Kraft zum Start des Parteitags. Die SPD könne über Wahlperioden hinweg mit ihrem klaren Plan überzeugen. „NRW bleibt neu“ lautete das Motto des Tages und die Ministerpräsidentin zeigte, was Zukunftspolitik ist.

Voller Leidenschaft zeigte Hannelore ihren Plan für die weitere Zukunft des Landes auf: Wir bekennen uns zum Industrieland NRW. Wir investieren in analoge und digitale Infrastruktur. Wir bauen auf eine offene Gesellschaft mitten in Europa. Es wird so viel für Kinder und Bildung investiert wie nie zuvor. Wir lassen kein Kind zurück. Wir entwickeln bessere Ganztagsangebote. Wir gehen die Geburtsfehler bei G8 an. Wir werden die Schulsozialarbeit im Bund wieder stärken.

Wir geben zwei Milliarden in den Zustand unserer Schulen. Wir wollen ein Azubi-Ticket einführen. Wir halten nichts von einer schwarzen Null auf Kosten der Armen. Wir gehen die nächsten Schritte bei der Kita-Finanzierung. Wir haben die Handlungsfähigkeit der Kommunen weiter im Blick. Beim Wohnungsbau gehen wir stark rein. Hannelore fasst zusammen: „Unser Plan hat viele Unterpunkte, wir verlieren uns aber nicht im Klein-Klein. Wir haben das Ganze im Blick. Wir wollen mehr Gerechtigkeit wagen. Das ist unser Ziel.“

„Wir alle sind ein starkes Team und wir werden unser Land weiter voranbringen“, hieß es zum Schluss einer fulminanten Rede, die von minutenlangen Applaus und einem herausragenden Ergebnis zur Wiederwahl abgerundet wurde. 98,5% der Delegierten bestätigten Hannelore Kraft in ihrem Amt als Landesvorsitzende. „Nach fast 10 Jahren im Amt so ein Ergebnis – das haut mich fast um“, bedankte sich die Wiedergewählte für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die Landesvorsitzende zählt in den anstehenden Wahljahren auf ein eingespieltes Team, denn auch Generalsekretär André Stinka, Schatzmeister Norbert Römer (beide ebenfalls mit über 90% Zustimmung), die stellvertretenden Landesvorsitzenden Elvan Korkmaz, Marc Herter, Jochen Ott und Britta Altenkamp wurden in Bochum in ihren Ämtern bestätigt.

Die NRWSPD kann auf ein starkes Fundament bauen, konstatierte Generalsekretär André Stinka zuvor in seinem Bericht. Er wies auf die guten Ergebnisse des vor zwei Jahren gestarteten, gleichnamigen „Fundament stärken!“-Prozesses hin, mit dem sich die Landespartei als Organisation zukunftsgerecht aufstellt (hier geht’s [url id=’942983′ target=’_blank‘]zur aktuellen Zwischenbilanz „Fundament stärken!“[/url]). Man könne sehr selbstbewusst in den Wahlkampf starten.

„Als Merkel sagte, NRW sei ein starkes Stück Deutschland, ist Armin Laschet fast das Handy beim Twittern aus der Hand gefallen“, sagte Stinka in Richtung der CDU. Im Mai 2017 werde man vor allem die AFD als die Truppe stellen, die sie sei: „Die AFD weist auf eine gewachsene Ungleichheit in der Gesellschaft hin. Das tun wir im Übrigen auch. Nur mit einem Unterschied: Wir wollen diese Kluft kitten, die wollen sie vergrößern, um noch mehr hetzen zu können“.

Norbert Römer konnte auf eine hervorragende Zusammenarbeit zwischen Partei und Landtagsfraktion verweisen. Unter Rot-Grün habe sich NRW messbar auf den richtigen Weg gemacht. Fertig sei man noch lange nicht.

Partei der Inhalte – am Samstag hieß das: Es werden 130 Anträge beraten. Die Wichtigsten in Kürze: Die ersten Leitideen für unser Wahlprogramm sind dank starker Beteiligung auf dem Weg und bei der gymnasialen Schullaufbahn soll wieder der Wunsch der Schülerinnen und Schüler stärker berücksichtigt werden. Wir werden hier in Kürze alle Beschlüsse des heutigen arbeitsreichen Tages einstellen.

Elfi Scho-Antwerpes: Lasst die Finger von TTIP!

Angst hilft nicht, heißt es. Richtig. Aber Intransparenz, Geheimverhandlungen und die Aufweichung demokratischer und rechtstaatlicher Prinzipien schüren Unmut und Misstrauen. Das ist schlecht für den Freihandel und für die Menschen. TTIP? So nicht!

Elfi Scho-Antwerpes antwortet in einem öffentlichen Beitrag auf den Kölner CDU-Bundestagsabgeordneten Heribert Hirte, welcher TTIP eine Chance geben will:

Lasst die Finger von TTIP!

Führungswechsel bei der Jugendfeuerwehr – Andreas Dick und Matthias Sturm sind die neuen Leiter

Worringen (red). Der langjährige
Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Köln – Löschgruppe
Worringen, Hauptbrandmeister Stephan Müsch (57) übergibt
nach 14 Jahren erfolgreicher Arbeit die Leitung der Jugendfeuerwehr
an Brandmeister Andreas Dick (33) und Unterbrandmeister Matthias
Sturm (25). Ebenfalls wird sich Unterbrandmeister Udo Schüler
(57) aus der Betreuung der Jugendfeuerwehr zurückziehen.

Hochhausmarathon mit junger Gewinnerin – Die 14-jährige Judith Gittel lief die schnellste Frauenzeit

Chorweiler (red). Der Verein DJK Wiking
führte den dritten Hochhausmarathon im Sahle-373-Stufen-Haus
durch. Rund 100 Läuferinnen und Läufer gingen an den
Start, darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche, Teilnehmende an
Flüchtlings-Sportgruppen, Feuerwehrleute und Profis des
Verbands „Towerrunning Germany“.

Reform der Pflegeberufe – Wie wird der Pflegeberuf wieder attraktiver?

70 interessierte Gäste folgten am 16. September 2016 der Einladung von den Kölner SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Dörmann, Karl Lauterbach, Rolf Mützenich und Elfi Scho-Antwerpes zu einer Fraktion vor Ort nach Köln Mülheim, um über die geplante Reform der Pflegeberufe zu diskutieren. Der Gesetzentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium zielt darauf ab, die verschiedenen Ausbildungen der Kranken-, Alten- und Gesundheitspflege zu einem neuen, gemeinsamen Ausbildungsberuf zu vereinigen (der sogenannte „generalistische Ansatz“). Hierdurch will das neue Gesetz ein neues Berufsbild schaffen, welches den veränderten Anforderungen gerecht wird. Weiter soll es für die Auszubildenden eine Kostenfreiheit garantieren sowie sich in ein transparentes und durchlässig
es Aus- und Weiterbildungssystem einpassen. Die Auszubildenden sollen in dem neuen Berufsfeld die Möglichkeit haben, auf die Ausbildung eine hochschulische Pflegeausbildung folgen zu lassen, um ein weiteres Qualifizierungsangebot zu erhalten.

Elfi Scho-Antwerpes verwies in ihrer Begrüßung vor vollem Haus auf die vielen Gesetze und Reformen, die in dem Gesundheitsbereich in den letzten Jahren von der Großen Koalition auf den Weg gebracht wurden und auch darauf, dass die Kölner SPD-Abgeordneten hierüber in einer ersten Fraktion vor Ort zu dem Thema Ende 2014 informierten. Karl Lauterbach, als stellvertretender Fraktionsvorsitzender in Berlin zuständig für den Bereich Gesundheit und Pflege, stellte die Reformvorhaben der Regierung und die Standpunkte der SPD-Bundestagsfraktion hierzu in einem Input-Referat vor. Er forderte dabei, dem generalistischen Ansatz der Reform eine Chance zu geben: „Ich sehe hierin eine große Chance, dem wachsenden Bedarf an Fachkräften in Zukunft gerecht zu werden. Bis 2030 brauchen wir 100.000 zusätzliche Kräfte in der Pflegebranche, hier müssen wir heute schon gegensteuern, damit es nicht zu einer Unterversorgung an ausgebildetem Personal kommt.“

In einem zweiten Input-Referat äußerte der Pflegedirektor der Kölner Kliniken, Marcus Huppertz, Kritik an eben diesem Ansatz und sah insbesondere eine gute Ausbildung im Bereich der Kinderkrankenpflege in Gefahr: „Wir brauchen zwar eine Reform der Pflegeberufe, aber nicht so wie vorgesehen. Diese Reform führt zu einer Verschlimmbesserung!“

Im Anschluss an die beiden Vorträge kamen unter der Moderation von Martin Dörmann noch Beate Eschbach, Schulleiterin einer Kölner Kranken- und Altenpflegeschule und Peter Ippolito, Pflegedirektor des Klinikum Leverkusen zu Wort. Frau Eschbach forderte die Politik auf, an der Reform und der generalistischen Ausbildung festzuhalten: „Mir konnte noch keiner erklären, warum etwas bei der Arztausbildung möglich sein soll und im Pflegeberuf dagegen nicht. Auch die Augenärzte, Herzchirurgen und Humanmediziner beginnen ein gemeinsames Grundstudium, bevor es in die Spezialisierungen und die Facharztausbildungen geht.“ Unterstützung erhielt Frau Echbach von Peter Ippolito, der sich ebenfalls für die gemeinsame Ausbildung aussprach, aber gleichzeitig mahnte: „Diese Reform wird Geld kosten und die
Politik muss auch bereit sein, dieses Geld in die Hand zu nehmen. Sonst verkommt die Reform zu einem Reförmchen.“

An diese unterschiedlichen Meinungen des fachkundigen Podiums schloss sich eine intensive, sehr fachliche und kontroverse Diskussion mit dem Publikum an, in der sich viele Vertreterinnen und Vertreter von Verdi sowie Einrichtungen aus der Pflegebranche zu Wort meldeten. Rolf Mützenich zeigte sich im Fazit der Veranstaltung von der Diskussion sichtlich beeindruckt: „Man würde sich bei manchen Polittalkshows im Fernsehen wünschen, sie würden genauso sachlich, ruhig und mit gegenseitigem Respekt für die andere Meinung geführt wie die Diskussion heute Abend.“podium