Wir, gemeinsam im Kölner Norden !

Im Folgenden finden sich die Themen, auf die wir, IHRE SPD VOR ORT, in der Bürgervertretung Chorweiler im Rahmen des Kommunalwahlkampfprogrammes der KOELNSPD besondere Schwerpunkte legen.

 

Entwicklung Wohnraum

Viele Wohnungsbaugesellschaften und Privatleute bieten im Stadtbezirk qualitätsvolle Wohnungen an. Jedoch leidet der Bezirk unter dem Umstand, dass einzelne Eigentümer Wohnraum verkommen lassen – gerade dort, wo viele Bürgerinnen und Bürger in sozialen Notlagen wohnen! Wir erwarten von der Stadt – auch in Zusammenarbeit mit dem Land NRW, dass sie preiswerten Wohnraum fördert und schafft und notfalls mit ordnungspolitischen Mitteln menschenwürdiges Wohnen sicherstellt.

Wohnraum in öffentlichem Eigentum muss weiterhin erhalten bleiben. Wir erinnern daran, dass die CDU unter OB Schramma die städtischen Wohnungsgesellschaften privatisieren wollte und dass die landeseigene Wohnungsgesellschaft LEG an eine “Heuschrecke” verkauft wurde.

 

Wir setzen uns ein für:

  • die Instandsetzung der Hochhäuser im Zentrum Chorweiler – “ keine Heuschreckenverkäufe“ mehr
  • Generationsübergreifendes Wohnen, Verstärkung des „betreuten Wohnen“ in den einzelnen Ortsteilen, dabei auch Bau von Wohnungen für ältere Menschen und insgesamt ein größeres Angebot an barrierefreien Wohnungen
  • den Bau von Sozialwohnungen in allen Ortsteilen, nicht nur in den sowieso schon belasteten Orten
  • Preiswertes Bauland für junge Familien, Realisierung weiterer Wohngebiete – z.B. Neubaugebiet Volkhovenerweg
  • ein Nutzungskonzept Gelände/Grundstück Hauptschule Worringen (u.a. Kita)
  • Unterstützung des Generationswechsel in überalterten Stadtteilen – z.B. durch „Wohnen für Hilfe“, Wohnraumtauschbörsen
  • die verstärkte Mitwirkung der städt. Wohnungsbaugesellschaft GAG an der Verbesserung des Wohnraumumfeldes – insbesondere u.a. in Lindweiler

 

Verkehr

Durchgangsverkehr und der Verkehr von und zu Arbeitsstätten und Häfen belastet den Kölner Norden zunehmend – einzelne Stadtteile wie Fühlingen ganz besonders. Deshalb müssen die wichtigsten Straßenvorhaben im Bezirk mit höchster Priorität geplant und umgesetzt werden, z. B. die Ortsumgehung Fühlingen, die Erweiterung und Verstärkung des Autobahnkreuzes Köln Nord und der Autobahnauffahrten Worringen und Chorweiler.

 

Wir setzen uns ein für:

  • die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im gesamten Stadtbezirk (z.B.: zügige Umsetzung des Ratsbeschlusses zur Ortsum-gehung Fühlingen, Realisation des Turbokreisels an der Emdener Straße und der lange geplanten Umgehung Esch/Auweiler und Pesch;
  • die Begrenzung des LKW-Verkehrs auf Zulieferfahrten und Durchfahrtsperren für schwere LKW in allen Ortsteilen, Parkverbot an Straßenränder für LKW zur Vermeidung unübersichtlicher Verkehrssituationen (z.B.: Toni-Welter-Straße, Volkhovenerweg/ Autobahnbrücke;
  • die Gewährleistung eines modernen Lärmschutzes beim Neubau der Leverkusener Autobahnbrücke (auch während der Bauzeit) und die gleichzeitige Schaffung ausreichender Fahrradwege;
  • die Schaffung von Radwegen in befahrbaren Zustand entlang der Emdener Straße, Verbesserung der Radwege entlang der alten Römerstraße und der Oranjehofstraße,
  • die Realisierung von Fahrradwegen auf der Bruchstraße und dem Blumenbergsweg,
  • sowie der Pflege, Reinigung und Instandhaltung des bestehenden Fahrradwegenetzes!

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

Die Menschen im Kölner Norden – insbesondere: die vielen Jugendlichen/jungen Erwachsenen, unsere älteren oder kranken Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Spät-/Nacht-/Feiertagsdiensten – brauchen Mobilität ohne Individualverkehr (eigener PKW)!

Wir setzen uns ein für:

  • die Verstärkung des Nachtverkehrs der Linie 18 und von weiterführenden Nachtbussen – insbesondere auch am Wochenende
  • den bedarfsgerechten Ausbau und die punktuelle Verbesserung der ÖPNV-Anbindung – insbesondere die Verwirklichung der bereits lange geplanten und durch Trassen vorbereiteten Anbindung „Esch/Pesch/Auweiler“ an das Straßenbahnnetz
  • den Erhalt der gerade „erkämpften“ Buslinie in Blumenberg
  • die tatsächliche Beschleunigung der KVB Linie 12
  • die bessere Abstimmung der Buslinien 126/127 mit der Linie 18/S-Bahn an der Haltestelle Chorweiler (insbesondere Nacht-/Wochenend-/Feiertagsverkehr), die Verlängerung der Betriebszeit/bessere Taktung der Linien 126/127 und die Wiederaufnahme der durchgehenden Fahrten der Linie 126 in den Abendstunden von und nach Chorweiler

Kinder und Jugend

Wir setzten uns ein für:

  • die Stärkung der frühkindlichen Bildung durch Ausbau der U3 und auch der Ü3-Plätze
  • die gemeinsame Betreuungbehinderter und nichtbehinderter Kinder (Integrativ/Inklusion) und entsprechende Bereitstellung vongenügendem, ausgebildetem Personal sowie der Ausstattung (finanzielle Mitverantwortung von Bund und Land entsprechend der eigenen Gesetze und Vorgaben)
  • die verstärkte Sprachförderung, auch mehrsprachige Förderung in Kita und Schule für Kinder mit Migrationshintergrund
  • die stärkere präventive Jugendarbeit: die Sicherung des Einsatzes von Streetworkern in den Ortsteilen, die über keine feste Jugendeinrichtung verfügen – evtl. ähnlich dem Bauwagen-Einsatz des SKM in Roggendorf – und dabei Intensivierung der Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaften
  • den Ausbau der Öffnungszeiten und den Angeboten in den OT‘s in Esch und Blumenberg – unter Beteiligung der Jugendlichen, um ihnen akzeptierte Treffmöglichkeiten (auch im Sinne der Prävention) zu bieten
  • die bessere Pflege und Herrichtung der Kinderspielplätze und deren barrierefreie Gestaltung
  • neue Standorte für Bolzplätze/Streetbasketball
  • die Verstärkung der Zusammenarbeit von ARGE, den hier ansässigen Betrieben und den Trägern sozialer Dienste. Nur so lassen sich trotz vielfach vererbter Armut für die nachwachsende Generation Bildung, Qualifizierung, Ausbildung und Arbeit garantieren. Unser Ziel: “Kein junger Mensch ohne Ausbildung” muss im Kölner Norden Wirklichkeit werden.

 

Zusammenleben im Stadtteil : Lebenswerte inklusive Veedel im Kölner Norden

Die SPD unterstützt das friedliche und respektvolle Miteinander aller Menschen. Sie öffnet sich für das vermittelnde Gespräch und das konstruktive Miteinander zwischen Alteingesessenen und Zugezogenen, zwischen Alt und Jung, Behinderten und Nichtbehinderten, zwischen Menschen unterschiedlicher Religion und Glaubensrichtung – und solchen, die sich keiner Religion zugehörig fühlen.

Gerade aus der bunten Vielfalt im Stadtbezirk können neue Impulse für Köln entstehen. Die SPD tritt allen Versuchen rechter und radikaler Gruppierungen – wie “pro Köln” – entgegen, die Jugend propagandistisch zu vergiften und Minderheiten zu diffamieren. Ebenso tritt sie auch radikalen und zweifelhaften Gruppierungen wie „Milli Görüs“ entgegen, die versuchen, in einem unguten Gemisch von Religion, Politik und Geschäft Migranten für sich zu vereinnahmen.

 

Wir setzen uns ein für:

  • „eine gesunde“ Durchmischung der verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Veedel
  • den Erhalt und die Stärkung des sozialraumorientierten Ansatzes
  • die Stärkung der Jugendzentren, Bürgerhäuser/Vereinshäuser, Sportvereine/Sportplätze als Begegnungsstätten vor Ort (z.B.: Erhalt bzw. Unterstützung bei dem begonnen Weg zum Neuaufbau [Krebelshof; SG Worringen]; Fußballplatz/Sportplatz in Blumenberg)
  • einen barrierefreien Bezirk, um Behinderten und älteren Menschen die Beteiligung am öffentlichen Leben zu sichern
  • die Fortführung des Bundes- und Landesprogramms „Soziale Stadt“
  • die Stärkung der Netzwerke für die soziale und kulturelle Einbindung: z.B. Migrantennetzwerke, selbstorganisatorische oder interkulturelle Projekte
  • eine Willkommenskultur für Flüchtlinge unter Einbindung aller gesellschaftlich relevanter Vereinigungen und die Verteilung von kleinen Gruppen in ganz Köln – nicht geballt in einem Stadtteil
  • die Stärkung der Stadtteilkonferenzen und Stadtteilzentren
  • die Einrichtung von Generationenforen gem. dem Beispiel Blumenberg
  • die Schaffung von öffentlichen Begegnungsräumen mit angenehmer Beleuchtung und Begrünung
  • die Weiterentwicklung einer Kultur des Miteinanders: gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten entwickeln, die das soziale Leben im Veedel fördern und Aktivitäten, die das Selbsthilfepotential stärken und Menschen ermutigen, Verantwortung im Veedel zu übernehmen und das Lebensumfeld mit zu gestalten

 

Sauberkeit im Kölner Norden

Vermehrt führen zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger Beschwerde bezüglich der zunehmenden Vermüllung und Zerstörung im öffentlichen Raum. Um dem entgegenzuwirken gilt es, den Lebensraum für die Menschen mit Ihnen gemeinsam wieder liebenswerter zu gestalten und mit ihnen ein Bewusstsein der gemeinsamen Verantwortung und der persönlichen Achtsamkeit zu schaffen: ich halte meine Stadt sauber!

Wir setzen uns ein für:

  • die Verstärkung der Präsenz des Ordnungsamtes um entsprechende Ordnungswidrigkeit stärker zu ahnden
  • die regelmäßige Beseitigung von wilden Müllkippen und Unrat im gesamten Kölner Norden

 

Sicherheit im Kölner Norden

Zur Stärkung des ebenfalls vielfach mangelnden Sicherheitsgefühls

streben wir an:

 

  • die gemeinsame Gestaltung der Begegnungsplätze (etc.) zusammen mit den Bürgern (z.B. angemessene Beleuchtung, um „Angsträume“ zu vermeiden)
  • die Verstärkung der polizeilichen Prävention (z.B. nächtliche Streifenfahrten, Anwendung der „Gefährderansprache“)

 

Natur und Umwelt

  • Erhalt, Pflege und Ausbau der Naturschutz-/Naherholungsgebiete und Grünflächen – u.a. auch im Hinblick sportlicher Freizeitgestaltung
  • Beteiligung der Landwirte an der Landschaftspflege
  • Durchführungsüberprüfung der rechtlichen Pflicht zum Einsatz von erneuerbaren Energien in öffentlichen Gebäuden
  • Hochwasserschutzmaßnahmen unter Berücksichtigung ökologischer Belange; kleine Lösung Retentionsraum Worringer Bruch
  • Verstärkte Aufstellung von Müllbehältern und Sitzbänken (Kölner Modell)
  • Förderung von Patenschaften zur Pflege öffentlicher Grünflächen (z.B. Baumpatenschaften)

 

Nahversorgung

Die Menschen im Kölner Norden haben – wie alle Menschen in Köln – Anspruch auf angemessene medizinische Versorgung. Dies ist in letzter Zeit durch Schließung von Arztpraxen gefährdet. Hier hat die Stadt einen Garantieauftrag! Notfalls müssen mit städtischer Hilfe medizinische Versorgungszentren eingerichtet werden.

Auch gilt es, wohnortnahe fußläufige Einkaufsmöglichkeiten zu schaffen oder zu erhalten (z.B. in Lindweiler, Seeberg und Heimersdorf) – zur Grundversorgung älterer Menschen und Personen mit Mobilitätseinschränkungen.

 

Wir setzen uns ein für:

 

  • die Beachtung der Nahversorgungskonzepte
  • die Wiederbelebung und Erhalt der kleinen Einkaufszentren in den Stadtteilen: z.B. in Lindweiler, Seeberg, Heimersdorf
  • die Realisierung eines neuen Standortes eines Vollversorger in Merkenich im Rahmen des Einzelhandelskonzeptes
  • die Ansiedlung von Pflegediensten vor Ort

 

Arbeit

Es muss Unterstützung geleistet werden bei den Rahmenbedingungen zum Erhalt, Neuschaffung und Ausbau industriell/produktiver Arbeitsplätze und der Initiativen für Arbeit aus dem Stadtbezirk – sowie der Arbeitgeber, die neue Arbeitsplätze schaffen und sichern. Auch kommt es darauf an, dass alle öffentlichen Hilfen und Konjunkturprogramme zum Zuge kommen, nämlich hier, wo sie besonders benötigt werden! Dafür arbeitet die SPD mit Betrieben, Gewerkschaften und allen im Stadtbezirk aktiven Akteuren über Parteigrenzen hinweg zusammen.

Wir streben an:

  • Maßnahmen zur Grundbildung und Qualifizierung möglichst vor Ort, als 2. Chance und für Zuwanderer ohne Ausbildung
  • Organisation von Beschäftigungsmaßnahmen, wie Hausaufgabenbetreuung, PC-Kurse, Musikunterricht,
  • Förderung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze durch die Ansiedlung klein- und mittelständiger Betriebe (anstelle Großkonzerne) und die Sicherung der Gewerbeflächen vor Ort (z.B. ehemaliges FEGRO/Praktiker-Gelände in Pesch)

Kultur vor Ort

Wir streben an:

  • Intensivierung einer freien Kulturszene
  • Angebote vor Ort zur Förderung einer jungen Kulturszene: z.B. Proberäume für Musiker
  • Erhalt und Förderung der bestehenden örtlichen Vereinsstrukturen, u.a. durch Entlastungen bei städtischen Gebühren

 

Bürgerbeteiligung

Um bei den Bürgerinnen und Bürgern ein höchstmögliches Maß an Akzeptanz und Transparenz bei einzuleitenden Maßnahmen zu erreichen, wird angestrebt, diese bereits im Vorfeld und während der Planung einzubeziehen, zu befragen und zu beteiligen (z.B. bei der Gestaltung von Begegnungsstätten, öffentlichen Räumen, etc.)!

 

 

…. In wenigen Worten:

 

– Keine „Heuschreckenverkäufe“ – sondern Instandsetzung des Chorweiler Zentrums

– Generationsübergreifendes Wohnen – barrierefrei und sozial

– Modernisierung und Erweiterung der Infrastruktur

– Stärkung und Ausbau der Bildungsmöglichkeiten

– Neuanlagen von und der Erhalt und die Pflege unserer Naturschutz- und Naherholungsgebiete