Notfallpraxis in Chorweiler für dieses Jahr gesichert

Druck der SPD erfolgreich. Notfallpraxis bleibt vorerst bis Ende 2019. Dauerhafte Versorgung sicherstellen.

Die SPD im Kölner Stadtrat ist froh, dass die Notfallpraxis in Chorweiler vorerst bestehen bleibt. Michael Paetzold, gesundheitspolitischer Sprecher, erklärt: „Das ist eine gute Nachricht für die Menschen im Kölner Norden. Der Druck der SPD vor Ort wie auch vieler Kölnerinnen und Kölner hat dazu geführt, dass die Notfallpraxis jetzt erst einmal bis Ende des Jahres geöffnet bleibt. Das schafft Zeit, eine dauerhafte Lösung zu erreichen. Wir werden diese nutzen und kämpfen weiter für eine flächendeckende Versorgung im Notfall.“

Die kassenärztliche Vereinigung hatte kürzlich entschieden, das Angebot an Notfallpraxen in Köln massiv zu reduzieren. Dagegen haben die SPD wie auch viele Bürgerinnen und Bürger massiv protestiert. Paetzold weiter: „Die Notaufnahmen in den Krankenhäusern sind überlastet und gleichzeitig wird der hausärztliche Notdienst gestrichen. Das passt nicht zusammen.“

Michael Paetzold - Kandidat für den Wahlkreis Humboldt-Gremberg und Kalk

Michael Paetzold: “Der Druck der SPD vor Ort wie auch vieler Kölnerinnen und Kölner hat dazu geführt, dass die Notfallpraxis jetzt erst einmal bis Ende des Jahres geöffnet bleibt.”

Die SPD erwartet klare Regeln für den ärztlichen Notdienst. NRW-Gesundheitsminister Laumann muss hier endlich aktiv werden. Paetzold: „Ärztliche Versorgung gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Steigende Kosten im Gesundheitswesen dürfen nicht zu einer schlechteren Versorgung der Patientinnen und Patienten führen. Hier erwarten wir auch viel mehr Einsatz der Oberbürgermeisterin. Sie darf sich nicht länger dahinter verstecken, dass die Stadt nicht Betreiber die Notfallpraxen ist. Die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger Kölns sollte dem Stadtoberhaupt mehr am Herzen liegen.“

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