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Weiter offene Fragen bei der Metropolregion

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SPD: Lehren aus Stadtwerke-Affäre ernst nehmen. Verhalten von Jahn und Reker wirft Fragen auf. Besetzungen nach Transparenz und Bestenauslese.

Nach der gestrigen Wahl von Kirsten Jahn zur neuen Sprecherin der Geschäftsführerin der Metropolregion Rheinland e.V. äußert sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Joisten: „Die Ereignisse rund um die Stadtwerke haben im letzten Jahr zu einem massiven Verlust an Vertrauen in die Politik geführt. Wir haben daraus unsere Lehren gezogen, sowohl als SPD-Fraktion als auch als Rat der Stadt Köln: Künftige Personalbesetzungen müssen nicht nur den Kriterien der Bestenauslese entsprechen, sondern transparent und nachvollziehbar sein. An diesem gemeinsam formulierten Anspruch müssen und werden wir uns messen lassen.“

Christian Joisten - Kandidat für den WahlkreisWahnheide, Wahn, Lind und Libur

Christian Joisten: “Lehren aus dem vergangenen Jahr ernst nehmen”

Joisten weiter: „Deshalb wundert mich schon, dass gerade die Grünen-Fraktionsvorsitzende Kirsten Jahn weniger als ein Jahr später persönlich von einer völlig intransparenten Personalentscheidung bei der Metropolregion Rheinland profitiert. Schließlich war sie selbst Beteiligte in der Stadtwerke-Affäre und hatte im Anschluss von ‚roten Linien gesprochen‘, die sie und die Grünen nicht mehr überschreiten würden. Hat sie diese Äußerungen schon wieder vergessen?“

Auch die Rolle der Oberbürgermeisterin ist in diesem Verfahren zu hinterfragen. Joisten: „Frau Reker hatte das Personalverfahren bei den Stadtwerken gestoppt, weil sie ‚schweren Schaden‘ auf die Stadt zukommen sah. Wieso hat sie das bei der Metropolregion Rheinland nicht vorhergesehen? Wieso stimmt sie dafür, dass Frau Jahn einen Job ohne Ausschreibung bekommt? Wieso stimmt sie dafür, spontan noch einen zusätzlichen Geschäftsführerposten zu schaffen? Und woher rührt der spontane Sinneswandel, nun doch den Vorstandsvorsitz des Vereins übernehmen zu wollen? Darauf erwarten wir Antworten von der Oberbürgermeisterin“

Joisten abschließend: „Wenn wir unsere eigenen Lehren aus dem vergangenen Jahr ernst nehmen – und wir als SPD wollen und werden unseren Teil dazu beitragen – dann muss der eigene Anspruch von Frau Reker an größtmögliche Transparenz auch in diesem Fall gelten.“

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